Mobbing: Ich finde es gut, dass ERF - online
zum Thema eine Serie von Artikeln bringt. Ich hoffe, dass christliche Leitungsgremien endlich anfangen Mobbing ernst zu nehmen!
So sagt Dietmar Deibele: "Wie
kann sich in einer christlichen Gemeinschaft Redlichkeit durchsetzen,
wenn von den zuständigen Aufsichtsgremien Hinweisen auf Unredlichkeit
nicht nachgegangen wird, Unredlichkeit somit nicht aufgedeckt wird und
die Täter keine Konsequenzen erfahren?"
Hier geht es zu den Artikeln:
Mobbing kein Kinderspiel
Mobbing bei uns doch nicht
Ich hielt zwei Jahre durch
So werden sie garantiert ein Mobbingopfer - eine Parodie
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Mittwoch, 31. Juli 2013
Sonntag, 26. Mai 2013
Mittwoch, 12. September 2012
Burnout - Das Gefühl von Ohnmacht - Mobbing und Bossing
Ein Symptom des
Burnouts ist ein Gefühl von Ohnmacht, Ausgeliefertsein und Resignation.(1) Jeder
Burnoutpatient erlebt seine Situation als eine gefühlte Ohnmacht. Er sieht sich
den Gegebenheiten ausgeliefert. Das Burnout-Syndrom lässt sich als
existenzielle Verzweiflung beschreiben. Das Gefühl von Ohnmacht ist mit einer
generellen Hoffnungslosigkeit gepaart. Das Leben scheint sinnlos,
Suizidgedanken kommen und werden zum Teil auch umgesetzt.(2) Das
Empfinden von Hilflosigkeit gegenüber der Situation ist eine Frage der Macht.
Es gibt keine Ohnmacht, ohne eine Macht, die ohnmächtig macht.
Im Zentrum von Sao Paulo leben um die 5000 Kinder auf
der Strasse. Egal ob die Behörden oder Hilfsorganisationen immer wieder die
Kids von der Strasse holen. Es gelingt nicht die Zahl zu reduzieren. Die
gesellschaftliche Misere ist der Grund dazu. In anbetracht dieser Realität
empfindet der Mitarbeiter eine Ohnmacht gegenüber den Gegebenheiten. Der
engagierte Mitarbeiter einer NGO erlebt die Kids der verzweifelten Situation
ausgeliefert. Sein Einsatz erscheint ihm hoffnungslos. Ohne die Lösung der
gesellschaftlichen Gegebenheiten ist keine Veränderung möglich. Solche
Situationen führen leicht zum Burnout. Macht wird von
irgendjemand ausgeübt. Es gibt immer Verantwortliche, welche an den Zuständen Gewinne machen.
Schwieriger ist
es jedoch, wenn die Macht, die Ohnmacht verursacht eine Person ist. Ein
Vorgesetzter, der seine Mitarbeiter nicht bevollmächtigt, macht sie ohnmächtig.
Macht führt nicht automatisch zur Ohnmacht. Gefühlte Ohnmacht gegenüber einem
Vorgesetzten hat in der Regel mit Machtmissbrauch zu tun. An jedem zweiten
Mobbingfall ist der Chef beteiligt. Für Opfer von "Bossing" sind die
Folgen schwerwiegend. Wer vom Chef gemobbt wird, hat nichts zu lachen. Das
Bossing (Mobbing von oben) ist deshalb schlimm, weil der Betroffene meist keine
Chance hat, der Zwickmühle zu entkommen.(3) Das
Burnout ist die logische Konsequenz.
Bossing
geschieht oft mit Androhungen und Schikanen. Typisch ist die Verweigerung von
Informationen. Das Mittel der Kontrolle beim Bossing ist die Angst. Empfindet
der Untergebene Angst, ist er manipulierbar. Beim Bossing muss man davon
ausgehen, dass der Vorgesetzte ein Persönlichkeitsproblem hat. Die
"bossenden" Chefs fühlten sich von starken Mitarbeitern bedroht. Die
eigenen Interessen der Führunskräfte stehen im Vordergrund.(4)
Da es dem
„bossenden“ Vorgesetzten um seine persönlichen Interessen geht und nur darum,
ist ihm das Wohl des Unternehmens egal. Es geht ihm nur darum sich selber zu
promoten. Er baut seine Machtposition weiter aus und eliminiert alle, die ihm
dabei im Wege sein könnten. Die Betriebe „bossenden“ Vorgesetzten
besitzen spitzenorientierte Machtstrukturen. Es wird keine menschenoriente
Führung praktiziert und es mangelt an Teamkommunikation. Zahlreiche Bossing-Opfer
sind kreativ und fleissig und werden ohne Selbstverschulden plötzlich zu
Sündenböcken und Blitzableitern für die Frustration des Chefs.(5)
Der Frankfurter Arbeitspsychologe und
Mobbing-Forscher Dieter Zapf stellt fest: Wenn in einem Unternehmen systematisch
gemobbt wird, zeugt das von schlechtem Management.(6) Ein Unternehmen
stinkt wie beim Fisch, vom Kopf her. So nehmen die Vorgesetzten einen unrühmlichen
Spitzenplatz in Sachen Mobbing ein: Fast 40 % aller Fälle von Mobbing gehen
ausschließlich auf ihr Konto. Weitere 10% der Vorgesetzten verlassen sich nicht
nur auf die eigenen Mobbingqualitäten, sondern verbunden sich mit den Kollegen
des aus - geguckten Opfers.(7)
Geschieht in
einem Unternehmen Mobbing, muss der Arbeitgeber handeln.(8) Nach
dem Arbeitsrecht muss ein Arbeitgeber auf eine Beschwerde wegen Mobbings
reagieren. Sonst machen Sie sich wegen verletzter Fürsorgepflicht strafbar.(9) Das
Mobbingopfer hat Anspruch auf Schadensersatz, beispielsweise für Arztkosten,
Verdienstausfall, sowie einen Anspruch auf Schmerzensgeld. Wird die
Geschäftsführung über Mobbingvorfälle informiert, ist diese zum Handeln
verpflichtet. Handelt dieses nicht, so ist das Unternehmen für die Folgen voll verantwortlich.
Kommt es bei Bossing zu einem Burnout und dem Unternehmen ist die Verletzung
der Fürsorgepflicht nachzuweisen, dann kann das Unternehmen auf Grund des
Arbeitsschutzgesetzes wegen grober Fahrlässigkeit angeklagt werden.(10)
Mobbing und Bossing ist eine Verletzung des Persönlichkeitsrechts, welches im
Grundgesetz jedem Menschen garantiert wird.(11)
Kommt es bei einem Mobbing- oder Bossingopfer zu einem Suizid, könnte eine
Klage wegen Körperverletzung mit Todesfolge dazu kommen.
Bossing ist
häufig in Hilfsorganisationen zu finden. Besonders in idealistisch
ausgerichteten Organisationen und in Kirchen ist Bossing häufig. Burnout bei bei
Pastoren hat häufig mit Mobbing zu tun. Eine systematische Stimmungsmache gegen
einen Geistlichen, beginnt oft bei den Kirchenvorständen. Wenn es zu
Konflikten mit einem Pastor kommt, ist es nicht einfach, diesen los zu werden. In
verschiedenen Fällen wurde eine systematische Diskreditierung initiiert, welche
die pastorale Arbeit unmöglich machte. Diese Art von Mobbing ist nur schwer zu
bekämpfen. Die übergeordneten Vorstände und Leitungen sind oft blind dafür: „Was
es nicht geben darf, gibt es nicht.“ Deswegen werden Mobbingvorwürfe
totgeschwiegen und Mitarbeiter versetzt oder wegen fehlender emotionaler
Belastbarkeit ausgemerzt.Alle hoffen, das der betreffende sich nicht wehrt.
Ohnmacht ist ein
Gefühl, welches ein Burnout begleitet. Das Gefühl des hilflosen
Ausgeliefertseins lässt den Burnoutpatienten eine tiefe Frustration empfinden. Verzweiflung
wird zum bestimmenden Lebensgefühl. Zorn und Wut gegen die ihn dominierende Macht entwickelt
sich. Durch das Gefühl von Ohnmacht entsteht eine Hilflosigkeit, welche die Wut
nicht gegen die despotische Macht richtet, sondern gegen sich selbst. Selbstzweifel,
Selbstanklagen führen zu einem Verlust der Selbstachtung. Depressionen sind die logische Konsequenz. Dabei liegt bei dem Burnoutpatienten keineswegs eine
emotionale Energielosigkeit vor. Diese ist nur nicht nach außen gerichtet,
sondern gegen sich selbst und wirkt somit selbstzerstörend. Der Suizid wird so zum einzigsten Ausweg aus dem Dilemma.
(3) http://www.rhetorik.ch/Bossing/Bossing.html
(10.9.2012)
(4) http://www.rhetorik.ch/Bossing/Bossing.html
(10.9.2012)
(5) http://www.rhetorik.ch/Bossing/Bossing.html
(10.9.2012)
(6) http://www.zeit.de/karriere/beruf/2010-03/mobbing-bossing-chef
(10.9.2012)
(7) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Wenn aus Kollegen Feinde werden …Der Ratgeber zum Umgang mit Mobbing, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund, 2010
(7) Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Wenn aus Kollegen Feinde werden …Der Ratgeber zum Umgang mit Mobbing, Bundesanstalt für Arbeitsschutz und Arbeitsmedizin, Dortmund, 2010
(8) Arbeitsschutzgesetz vom 7. August 1996 (BGBl. I S. 1246), § 3 Grundpflichten des Arbeitgebers (1)
Der Arbeitgeber ist verpflichtet, die erforderlichen Maßnahmen des
Arbeitsschutzes unter Berücksichtigung der Umstände zu treffen, die Sicherheit
und Gesundheit der Beschäftigten bei der Arbeit beeinflussen. Er hat die
Maßnahmen auf ihre Wirksamkeit zu überprüfen und erforderlichenfalls sich
ändernden Gegebenheiten anzupassen. Dabei hat er eine Verbesserung von
Sicherheit und Gesundheitsschutz der Beschäftigten anzustreben.
(10) BAG Urteil vom 27.11.1985
– 5 AZR 101/84 – AP BGB § 611 Fürsorgepflicht Nr. 93, BAG AP Nr. 5 zu § 611 BGB
Persönlichkeitsrecht, BAG AP BGB § 611 Fürsorgepflicht Nr. 83 BGB § 611
Fürsorgepflicht BAG BB 1977, 1401; BAG 7, 267 [271, 272] = AP Nr. 6 zu § 611 BGB
Fürsorgepflicht; BAG AP Nr. 78 zu § 611 BGB Fürsorgepflicht
(11) Bundesrepublik Deutschland: Ausfertigungsdatum: 23.05.1949; I. Die Grundrechte - Art 1 (1)
Die Würde des Menschen ist unantastbar. Sie zu achten und zu schützen ist
Verpflichtung aller staatlichen Gewalt. (2) Das Deutsche Volk bekennt sich
darum zu unverletzlichen und unveräußerlichen Menschenrechten als Grundlage
jeder menschlichen Gemeinschaft, des Friedens und der Gerechtigkeit in der
Welt. (3) Die nachfolgenden Grundrechte binden Gesetzgebung, vollziehende
Gewalt und Rechtsprechung als unmittelbar geltendes Recht. - Art 2 (1)
Jeder hat das Recht auf die freie Entfaltung seiner Persönlichkeit, soweit er
nicht die Rechte anderer verletzt und nicht gegen die verfassungsmäßige Ordnung
oder das Sittengesetz verstößt. (2) Jeder hat das Recht auf Leben und
körperliche Unversehrtheit. Die Freiheit der Person ist unverletzlich. Indiese
Rechte darf nur auf Grund eines Gesetzes eingegriffen werden.
Freitag, 7. September 2012
Burnout - Motivationskrise
Warum tue ich
was ich tue?
Im Gespräch mit
Burnoutpatienten kann man immer einen Verlust der Arbeitsmotivation
feststellen. Viele meinen, dass der Verlust der Motivation eine Folge eines
Burnouts ist. Durch viele Gespräche habe ich festgestellt, dass der Verlust der
Motivation bereits zu Beginn eines Burnoutprozesses besteht. Die Frage „Warum
tue ich, was ich tue?“ oder „Warum tue ich mir das an?“ steht am Anfang. Der
Zweifel an der Motivation, an dem Sinn der aktuellen Lebensführung löst eine
Sinnkrise aus. J. Huß fragt in einem Song: Kannst Du leben ohne Freude, wenn
Du keinen Sinn mehr siehst? Und stellt dann fest: Ich kann’s nicht!(1) Die Sinnkrise ist
ein Auslöser des Burnouts. Sie verschärft sich jedoch während des Prozesses.
Hinter
jeder Anstrengung steht ein Motiv, eine Ansicht etwas zu erreichen, ein Ziel.
Dieses Motiv, ist der Grund, dieses Ziel auch erreichen zu wollen. Ohne Motiv
existiert keine Motivation. Aus dem Motiv erwächst die eigentliche Motivation:
Diese ist die Energie, der Antrieb das Ziel zu erreichen. So sind
beispielsweise Neugierde und Interesse, Belohnung und Gruppendruck häufige
Motive für Anstrengungen. Neugier und Interesse, aber auch Ideale kommen aus
einem selbst. Das Motiv wird nicht von außen erzeugt. Dies wird als intrinsische
Motivation bezeichnet. Anders
verhält es sich mit Gruppendruck oder Belohnungen. Dadurch wird Motivation von
außen erzeugt. Es handelt sich um extrinsische Motivation.
Alles
menschliche Handeln ist motiviert. Es hat sich erwiesen, dass intrinsische
Motivation tragfähiger und dauerhafter ist als extrinsische. Man muss also
versuchen, sich selbst - von innen heraus - so effektiv wie möglich zu motivieren,
um leistungsfähig zu sein. Erste Voraussetzung dafür ist, dass man einen Sinn
in seinem Tun erkennt, beispielsweise den Zusammenhang zum Beruf. Sollte der
Sinn von einer Tätigkeit einmal nicht ersichtlich sein, ist das demotivierend. Einer
Handlung geht selten ein einzelnes Motiv, sondern meist ein Motivbündel voraus,
das, zum Teil gebildet aus Gewöhnungen, fixierten Einstellungen und
Werthaltungen, in affektiver, emotionaler oder intellektueller Richtung das
Verhalten eines Individuums bestimmt.(2)
Motivation hat somit nicht nur einen Faktor, sondern mehrere. Die Motivation
für die Anstrengung entscheidet über die Ressourcen, welche die Person hat und
durch die Leistung verbraucht. Herausforderungen werden je nach Motivation zu
positiven oder negativen Stress.
Die amerikanischen Psychologen Lyman W. Porter und Edward E. Lawler
entwickelten 1968 eine Motivationstheorie, die sich die besonderen Gegebenheiten
in industriellen Organisationen konzentriert, indem sie eine Verbindung
zwischen Arbeitsleistung und Arbeitszufriedenheit der Mitarbeiter knüpft und
deren individuelle Erfolgserwartungen stärker hervorhebt.(3) Ein leistungsmotiviertes Handeln findet dann statt, wenn die
Tendenz "Hoffnung auf Erfolg" die Tendenz "Furcht durch
Mißerfolg" überwiegt.(4)
Atkinsons Risikowahlmodell splittet
das Leistungsmotiv in eine negative Vermeidungskomponente und eine positive
Annährungkomponente auf und verknüpft diese beiden Komponenten mit einer
situationsabhängigen Erfolgserwartung in Formeln:
L = M x (1-W) x W
Unter
Einbezug des Erfolgsmotivs und des Mißerfolgsmotivs:
L = Me x (1-W)
x W - Mm x W x (1-W)
Zusammengefaßt:
L = (Me - Mm) x (W x (1-W))
Erklärung: L = Stärke
der Leistungsmotivation
M = Leistungsmotiv
W = subjektive
Erfolgswahrscheinlichkeit
1-W = Risiko
1-W = Risiko
Me = Erfolgsmotiv
Mm = Mißerfolgsmotiv
1-W = Mißerfolgswahrscheinlichkeit
Ein Erfolg ist um so attraktiver
und motivierender, je riskanter er ist. Das Leistungsmotivation steigt, je
stärker das individuelle Erfolgsmotiv das Mißerfolgsmotiv übersteigt und je
näher die Erfolgswahrscheinlichkeit am maximal motivierenden Wert 0,5 liegt.
Erfolgsmotivierte sind höher motiviert bei Aufgaben mittlerer subjektiver
Schwierigkeit, Mißerfolgsmotivierte bei sehr schweren und sehr leichten
Aufgaben.(5)
Atkinsons
Risikowahlmodell splittet das Leistungsmotiv in eine negative
Vermeidungskomponente und eine positive Annährungkomponente auf. (6)
Nicht die viele
Arbeit bewirkt den negativen Stress, sondern die sinnlose, die nicht Erfolg
versprechende Arbeit. Ein engagierter Lehrer, der sich um den Lernerfolg seiner
Schüler müht, welchen er aber dann nicht sieht, verliert leicht den Sinn für
seine Arbeit. Nicht das geleistete ermüdet, sondern das nicht erreichte. Wenn
der Lehrer sich innerlich von seinen Schülern distanziert, keine pädagogischen
Ziele mehr verfolgt, also keine Motivation für seinen Beruf mehr hat, erlebt er
für sich im Job eine Sinnkrise. Wenn das Engagement nicht die erhofften
Resultate erbringt, ist das äußerst frustrierend.
Bei
Sozialarbeiter und Pastoren ist die Problematik ähnlich gelagert. Wenn der
erhoffte Zweck nicht erreicht wird, tritt häufig eine starke Deflation der
Motivation ein. Durch geringeres Engagement (Auszeit), entfernt sich der
idealistische Mensch weiter von seinen angestrebten Idealen und verliert somit
die wesentlichen emotionalen Ressourcen für die Anstrengung. Er ist innerlich
verbrannt: Burnout.
Motivationsverlust
findet auch bei erfolgreichen Managern statt. Bei vielen Menschen liegt in dem
finanziellen Vorteil der Sinn der Anstrengung. Deswegen arbeiten viele Menschen
im mittleren und höheren Management zwischen 60-80 Stunden wöchentlich. Die
Entwertung dieser Motivation wird in der John Lennon zugeschriebenen Aussage
deutlich: „Wenn du soviel Geld hast, dass du dir alles kaufen kannst, was
käuflich ist, dann bedeuten dir alle käuflichen Dinge nichts mehr.“ Geld ist
als Motivation immer inflationär. Deshalb wählte der Beatlestar auch eine
Lebensphilosophie: "Ich sorge mich
nicht allzu viel um das
Geld, Geld kann keine Liebe kaufen.(7) Es ging John um die Liebe. So verändert sich die Frage in
dieser Situation aus dem „Warum tue ich das?“ Zu dem „Für wen
tue ich es?“ Besitz und Sachwerte sind keine dauerhafte positive Motivation
für den Menschen.
1 J. Huß, Kannst du leben
ohne Freude, in Landesbischof D. Eduard Lohse, Sein Ruhm unsere Freude,
(Walsrode, 1981)311
2 Werner Stragl, http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOTIVATION/MotivationModelle.shtml
(eingesehen 1.9.2012)
3 http://de.wikipedia.org/wiki/Motivation&imgurl=http://upload.wikimedia.org/wikipedia/de/thumb/5/55/Weg_Ziel_Modell_der_Motivation.png/220px-Weg_Ziel_Modell_der_Motivation.png&w=220&h=152&ei=GGVEUNSSGIrotQbtioHADQ&zoom=1&iact=hc&vpx=118&vpy=210&dur=1009&hovh=121&hovw=176&tx=95&ty=80&sig=105936851200410688795&page=1&tbnh=100&tbnw=145&start=0&ndsp=18&ved=1t:429,r:0,s:0,i:142
4 Werner Stangl, http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOTIVATION/MotivationModelle.shtml
(1.9.2012)
5 Werner Stangl, http://arbeitsblaetter.stangl-taller.at/MOTIVATION/MotivationModelle.shtml
(1.9.2012)
7 “I don't care too much for money, money can't buy
me love." http://www.bellaonline.com/articles/art14070.asp (29. August 2012)
Dienstag, 4. September 2012
Ursachen für Burnout
Die angenommene
Ursache von Burnout bestimmt den Umgang mit ihm. Deswegen ist die
Ursachenforschung wichtig, um die Volkskrankheit Nr.1 zu bekämpfen. In den
meisten Erklärungen über die Ursachen von Burnout wird gesagt, dass dieser
Eintritt, wenn über einem längeren Zeitraum von einem Menschen mehr Energie
verbraucht als zugeführt wird.(1) Ein
Mangel an Energie kann durch die Zuführung von Energie ausgeglichen werden oder
auf der anderen Seite die Energieverbrenner eliminiert werden. Diese Überlegungen
bestimmen die meisten Behandlungs- und Prävensionsangebote bei Burnout. So habe ich dass immer geglaubt und auch in
Seminaren für Burnout-Prevention weitergegeben. Es ist auch viel daran.
Nur dann
passierte es mir, dass ich selber an einem Tag zusammenbrach: Burnout. Im
Erleben meiner persönlichen Katastrophe und der Begegnung mit dieser, entdeckte
ich Komponenten, welche ich vorher nicht auf dem Bildschirm hatte. Wenn die
Burnout-Problematik so einfach nur auf die Frage der Balance der Ressourcen und
der Anforderungen reduziert werden kann, wäre die Lösung des Problems ja einfach.
Unternehmen könnten Unmengen an Geld sparen, weil ihre besten Mitarbeiter, denn
in der Regel sind es sie, die an Burnout zusammenbrechen, nicht ausfallen
würden. Krankenkassen und Rentenversicherungen würden die Beiträge senken
können, weil die teueren Behandlungen in den Psychosomatischen und
Psychotherapeutischen Kliniken nicht mehr gebraucht würden. Aber die aktuellen
Zahlen sprechen eine andere Sprache. Sicher wäre es für die behandelnden
Kliniken, Therapeuten, Berater usw. ein Verlust, aber ich denke, dieser wäre
leicht zu verkraften.
Die Meinungen
über die Ursachen für einen Burnout sind sehr unterschiedlich und
widersprüchlich. Je nach Ansätzen beschreiben die Forscher verschiedene Ursachen
als Grund für Burnout. Die Psychologen, welche dem Patienten auf die Beine
helfen wollen, konzentrieren sich in der Ursachenforschung auf die emotionalen
Aspekte des Burnouts. In der Behandlung können sie nicht das Umfeld der betroffenen
Person behandeln, sondern nur diese selber. Also sind sie auf die Psyche der
Person fokussiert.
Die
Persönlichkeitsmerkmale bilden einen Faktor im Burnoutprozess, sind aber in der
Regel nicht die Ursache. Burnout entsteht immer in einem realen Umfeld.
Dadurch, dass der Arbeitsplatz in der Regel ein entscheidender Faktor im Leben
des Patienten ist und Lebenssinn, Lebensqualität durch die dort verbrachte
Lebenszeit (ca.30%) bestimmt wird, ist der
Arbeitsplatz der alles entscheidenden Faktor bei einem Burnout. Dieses wird in
der psychotherapeutischen Behandlung, da diese nur bei dem Lebensstil und den
Persönlichkeitsmerkmalen ansetzt, in der Regel ausgeklammert. Somit scheitert
auch die Ursachendiagnose.
Wird trotzdem
nun mal das Arbeitsumfeld in den Blick genommen, zeigt sich das als schwierig. Manfred
Nelting stellt fest: Industrie und Gewerkschaften kommen in ihren
Befragungen von Arbeitnehmern nach der Häufigkeit und den Gründen von Burnout
sowie dem Erleben der Arbeitsplätze zu unterschiedlichen Ergebnissen.(2)
Helen Heinemann,
Expertin für Stress, Erschöpfung und Burnout, Pädagogin mit einer
psychotherapeutischen Ausbildung verfasste ein Buch mit dem Titel: Warum
Burnout nicht vom Job kommt.(3) Darin
zeigt sie 5 allgemeine Meinungen zu den Ursachen zum Burnout und damit auch zur
Prävention der Erkrankung auf. Bevor sie sich wirklich mit den Menschen
beschäftigte, hatte sie genau diese Gedanken über Menschen im Burnout. Sie
nennt heute diese Meinungen Vorurteile:
1.
Vorurteil: Bessere Organisation
verhindert den Burnout
2.
Vorurteil: Nur wer im Arbeitsleben steht
bekommt Burnout
3.
Vorurteil: Stress, Zeitnot und ständige
Erreichbarkeit sind schuld am Burnout
4.
Vorurteil: Nach einer Pause sind
Burnoutpatienten wieder auf dem Damm
In ihren
Beobachtungen kommt sie zu dem Schluss, dass diese Vorurteile falsch sind.
Hochorganisierte effektive Menschen erleiden Burnout und ebenso Menschen, die
nicht unter dem Leistungsdruck des Jobs stehen, klappen zusammen. Stress,
Zeitnot und ständige Erreichbarkeit führt nicht unbedingt zur Krise. Es sind
nicht die schwachen, unorganisierten und nicht erfolgreichen Menschen, die
durch Burnout scheitern. Oft sind es gerade die besten und effektivsten
Mitarbeiter einer Organisation.
Heinemann
schreibt: Auslöser für Burnout ist in der Fachwelt demnach die veränderte
Arbeitswelt, immer stressiger werdende Jobs mit immer weiter steigenden
Bedingungen. Ein anderer oft gehörter Ansatz beschäftigt sich mit den immer
unrealistischer werdenden Zeitplänen, die das Berufsleben den Menschen
aufzwingt. Zeitnot – Zeitmanagement! Diese Saat fällt bei Burnoutgefärdeten auf
fruchtbaren Boden. Wenn diese Menschen etwas besser machen können, wollen sie
das auch. Ausbrenner sind leistungsbereit und engagiert.(5)
Heinemann sieht
die soziologische Ursache für die epedemische Ausbreitung von Burnout in der
Genderkrise. Die gesellschaftliche Verunsicherung über die Rollen von Mann und
Frau führen zur Verunsicherung und Bedrohung der Integrität der Menschen. Das zerreißt
sie und so kommt es zum Zusammenbruch. Manfred Nelting stellt fest: Sie wissen nicht mehr, wo sie
hingehören: Zu den Frauen? Zu den Männern? Zu welchen Männern? Zu welchen
Frauen? Bournout-Patienten verbrennen innerlich, weil sie nicht mehr wissen,
wofür sie brennen sollen.(6)
Es gibt auch
andere Ansätze. Über neun Millionen Deutsche leiden unter Burn-out und nicht
selten endet dieser Zustand tödlich.(7) Sind
wir der Volkskrankheit hilflos ausgeliefert, wenn die üblichen
Behandlungsmethoden wie Psychopharmaka oder Psychotherapie nicht greifen? Dr.
Michael König ist überzeugt: Burn-out kann nur geheilt werden, wenn der
dahinter steckende Energiemangel in den Körperzellen behandelt wird. Sein
Behandlungskonzept setzt genau dort an, indem der Energiehaushalt mittels hoch
schwingender Lichtphotonen dauerhaft und von innen heraus saniert wird.(8) Uschi
Eichinger und Kyra Hoffmann-Nachum benennen Vitalstoffmangel als die Ursache
für Burnout.(9) Hunderte von Behandlungs- und Heilungsmethoden werden
angeboten. Aber was hilft wirklich? Die esoterische Szene verkauft als
Burnoutheilung das Finden des „Alphas“ durch Meditation, Joga und
anderen unzähligen Übungen und Heilungsmethoden. Das Volksleiden Burnout ist
zur einer Gewinn versprechenden Einnahmequelle geworden. Burnout wird
gewinnbringend vermarktet.
Das Entstehen
eines Burnouts ist ein komplexer Prozess. Es sind immer mehrere Faktoren, die
zu einem Burnout führen. Reduktionismus hilft bei der Erforschung eines solchen
komplexen Systems zunächst nicht. Der Versuch die Ursache für das
Burnoutproblem auf ein Detail zu reduzieren und dieses zu behandeln führt nicht
zur Bewältigung der Problematik. Komplexe Probleme entwickeln in ihrer
Komplexität eine Problematik, die über die Summe der Einzelprobleme hinausgeht.
Eines der größten Irrtümer, die zum Versagen der Burnouttherapieen führt,
besteht in der allgemein angenommene Vereinfachung des Burnoutsyndroms auf die
Ursache: Ein Burnout entsteht durch
ein über einen längeren Zeitraum andauerndes Ungleichgewicht zwischen den
Anforderungen, die an einen Menschen gestellt werden bzw. die er an sich selbst
stellt und den Ressourcen, die ihm zur Verfügung stehen.(10) Die Verantwortung liegt dann immer bei dem
Patienten selber. Wie sagte Schenzinger: Der Geschlagene ist immer im
Unrecht!(11) Die Schuldzuweisung
trifft dann den Patienten. Dadurch konzentrieren sich die Prävention und die
Behandlung auf die Reduzierung der individuellen Energiefresser und die
Schaffung von neuen persönlichen Ressourcen um den Alltag zu bewältigen.
Nun hat aber
jeder Mensch sein Limit und seine Grenze. Burnout kann jeden treffen. Man muss
nur die Belastung hoch genug fahren. Irgendwann zerbricht jeder. Burnout ist
ein komplexer Prozess, der den Menschen in allen seinen Lebensbereichen tangiert.
Er geschieht, wenn Menschen nicht mehr selber leben, sondern gelebt werden. Je
nachdem, von wie vielen Seiten die Herausforderungen kommen, ist die
Belastungsgrenze erreicht. Deshalb ist ein komplexes Verständnis des Syndroms
notwendig, welches dann im präventiven sowie kurativen Bereichen zu einer
holistischen Behandlung führt.
Die Ursachen und
somit auch die Lösungen sind deshalb nie einfach. Eine Antwort auf die
Burnoutepedemie finden wir nur in der Akzeptanz der Komplexität des Problems
und der daraus folgenden holistischen
Behandlung, welche neben der Person auch die Familie, das gesellschaftliche
Umfeld und ganz besonders den Arbeitsplatz behandelt. Die Reduzierung des
Problems auf die psychosomatische Komponente des Patienten hat bisher keine
Lösung gebracht. Die Zahl der Erkrankungen hat in der letzten Zeit rasant
zugenommen.
Das Burnout des
Einzelnen stellt sich als ein Symptom der Erkrankung der Gesellschaft dar. Der
Mensch lebt als Gemeinschaftswesen in eine familiäre Umgebung und in der
Gesellschaft. Er ist ein empathisches Wesen, das heißt der Einzelne ist nur so
gesund wie die Gemeinschaft in der er lebt.
Empathie (gr. ἐμπάθεια) bezeichnet die Fähigkeit, Gedanken, Gefühle, Absichten
und Persönlichkeitsmerkmale eines anderen Menschen zu erkennen und zu
verstehen. Zur Empathie gehört auch die eigene Reaktion auf die Gefühle Anderer
wie zum Beispiel Freude, Mitleid, Trauer, Schmerz oder Hilfsimpuls.(12) Das Individuum
wird so von seiner Umgebung geprägt. Empathie macht den Menschen zum sozialen
Wesen.(13) Ein
Burnout entsteht immer in einem Beziehungssystem. Es ist eine Erkrankung des
sozialen. Ist es nun ein Beziehungsproblem, dann kann es nicht durch den individuellen
Ansatz geheilt werden. Burnout betrifft das ganze Leben eines Menschen mit
allen Lebensbereichen. Es entsteht in dem komplexen Systems der menschlichen
Existenz.
Die tiefste Ursache für Burnout ist der Verlust der Motivation für die Anstrengung. Dieser Verlust entsteht nicht als Folge des Prozesses, sondern ist der Auslöser desselben. Es ist der Zusammenbruch der gesunden Beziehungen, welches die Ursache für den Burnout bildet. Bournout-Patienten verbrennen innerlich, weil sie nicht mehr wissen,
wofür sie brennen sollen.(6)
1 Martin Grabe, Zeitkrankheit
Burn-out, (Verlag der Francke Buchhandlung, Marburg: 2005)10
2 Manfred
Nelting, Burn-out - Wenn die Maske zerbricht: Wie man Überbelastung erkennt
und neue Wege geht, Mosaik Verlag, München 2010, S 42
3 Helen Heinemann, Warum
Burnout nicht vom Job kommt: Die wahren Ursachen der Volkskrankheit Nr. 1,
(Adeo, Asslar: 2012)
4 Helen Heinemann, Warum Burnout nicht vom Job kommt: Die wahren
Ursachen der Volkskrankheit Nr. 1, (Adeo, Asslar: 2012) 10-28
5 Helen Heinemann, Warum
Burnout nicht vom Job kommt: Die wahren Ursachen der Volkskrankheit Nr. 1,
(Adeo, Asslar: 2012) 41
6 Manfred Nelting, Burn-out
- Wenn die Maske zerbricht: Wie man Überbelastung erkennt und neue Wege geht,
Mosaik Verlag, München 2010, 210
7 Im Jahr 2010 gab es 10.021
Suizide in Deutschland. Es gibt mehr als doppelt so viele Suizide wie
Verkehrstote. Josef Kuhn, http://www.scienceblogs.de/gesundheits-check/2011/12/suizide-in-deutschland-nehmen-wieder-zu.php
(30.8.2012)
8 Michael König, Burnout: Das quantenmedizinische Heilkonzept,
Scorpio Verlag, München 2012
9 Uschi Eichinger, Kyra Hoffmann-Nachum, Der Burnout-Irrtum:
Ausgebrannt durch Vitalstoffmangel. Burnout fängt in der Körperzelle an. Das
Präventionsprogramm mit Praxistipps und Fallbeispielen, Systemed Verlag,
Lünen 2012
10 http://www.burnoutzentrum.com/ursachen-fuer-burnout
11 Karl Aloys Schenzinger, Atom
(Wilhelm Andermann Verlag, München Wien: 1950)357
12 J. A. Hall & F. J. Bernieri, Interpersonal
Sensitivity, Theory and Measurement, Lawrence Erlbaum Assoc Inc., London, 2001, S. 21 f.; Paul Ekman, Gefühle lesen,
Spektrum Akademischer Verlag, Heidelberg 2007, S. 249 (2. Auflage 2010,
(Taschenbuch);
13 Jeremy Rifkin: "The empathic civilization" http://www.ted.com/talks/lang/en/jeremy_rifkin_on_the_empathic_civilization.html
13 Jeremy Rifkin: "The empathic civilization" http://www.ted.com/talks/lang/en/jeremy_rifkin_on_the_empathic_civilization.html
Samstag, 1. September 2012
Burnout: Keine andere Erkrankung ist so teuer!
Burnout: Keine andere Erkrankung ist so teuer!
Bei Burnout geht
es ums Geld, um sehr viel Geld. Es geht um Milliarden. So schreibt die „Welt“
am 1.5.2009: Psychische Belastungen am Arbeitsplatz verursachen in
Deutschland jährlich volkswirtschaftliche Kosten in Höhe von rund 6,3
Milliarden Euro.(1)
Dabei handelt es sich nur um die Kosten die im direkten Zusammenhang mit der
Erkrankung entstehen. Die Süddeutsche Zeitung zeigt auf, dass die Kosten für
die Deutsche Volkswirtschaft noch höher liegen: Angst vor Jobverlust,
schlechtes Betriebsklima, Leistungsdruck: Durch psychische Belastungen der
Mitarbeiter entstehen einer Studie zufolge Schäden in Milliardenhöhe. Insgesamt
entstehen durch arbeitsbedingte Erkrankungen und Frührente jährlich Kosten von
44 Milliarden Euro.(2)
Franz-Karl
Daublebsky stellt fest: Laut WHO
nehmen die psychischen Krankheiten nach den Herz Kreislauferkrankungen bereits
weltweit den 2. Platz ein. Die Zahl der irreparablen Burnoutfälle hat sich in
den letzten 2 Jahren verdoppelt, alleine die Folgekosten betragen in Österreich
2,2 Milliarden Euro pro Jahr. Absenzen kosten die Deutsche Wirtschaft jährlich
40 Milliarden Euro. Präsentismus (krank am Arbeitsplatz) kostet 120 Milliarden
Euro.(3) Dazu
kommt es durch den Ausfall von Know-how, von Kontakten und Beziehungen und dem gesamten
Humankapital mit den personengebundenen Wissensbestandteilen in den Köpfen der
Mitarbeiter, zu hohen wirtschaftlichen Verlusten. Das Hamburgsche Welt
Wirtschaftsinstitut HWWI zeigt in seinem veröffentlichten Bericht auf, dass
Leistungseinbußen – bedingt durch psychosoziale Erkrankungen und
Beeinträchtigungen im Jahr 2010 die deutsche Volkswirtschaft mit 364 Milliarden
Euro, das sind 16% des BIP, belasteten.(4)
1 http://www.welt.de/wirtschaft/karriere/article3659218/Mobbing-und-Burn-out-kosten-jaehrlich-6-5-Milliarden.html
(eingesehen am 13.8.2012)
2 http://www.sueddeutsche.de/karriere/burnout-stress-kostet-wirtschaft-milliarden-1.520863
(eingesehen am 13.8.2012)
3 http://www.helloarticle.com/de/burnout-der-wirtschaftliche-supergau-r4843.htm
(eingesehen am 13.8.2012)
4 http://www.helloarticle.com/de/stress-und-burnout-wirtschaftsfaktor-und-kostenfalle-r13533.htm
(eingesehen am 13.8.2012)
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